Verletzter Tourengeher auf der Planneralm

Verletzter Tourengeher auf der Planneralm

Ein Bergsportler verletzt sich am Bein und kann nicht mehr eigenständig zur Planneralm absteigen. Die Bergrettungs-Ortsstelle Stainach wird alarmiert, weil nicht klar ist, ob eine Bergung mittels HS möglich sein wird. Starker Wind und Nebel lassen einen HS-Einsatz vorerst unmöglich erscheinen.

Die Vorbereitungen für diesen Einsatz starten mit der Alarmierung über die Landeswarnzentrale in Graz. Die BR treffen sich in der Ortsstelle und bereiten Material und Gerät vor. Gleichzeitig treffen die Kameraden der Feuerwehr mit ihren Einsatzfahrzeugen ein, um beim Mannschaftstransport zu unterstützen. Der Einsatzanhänger der BR wird von der FF auf die Planneralm gebracht. Bergretter, die sich bereits in der Diensthütte aufhalten, bereiten – unterstütz von zufällig anwesenden Kameraden der BR Liezen – alles für den Einsatz vor. Doch der Verletzte hat Glück: Das Wetter bessert sich und lässt kurzfristig zu, dass der ÖAMTC-Rettungs-HS aufsteigen und die Bergung in wenigen Minuten durchführen kann. Der Anmarsch der Bergretter zum Einsatzort (zwischen Goldbachscharte und Karlspitz) und der Abtransport mit dem Akja hätte sicherlich Stunden gedauert. Zusätzlich erschweren zur Zeit die Covid-Maßnahmen die Einsätze der BR. Abstand halten, Mannschaft möglichst klein halten, getrennte Anfahrt, Hygienevorschriften und vieles mehr, erhöhen den Zeitbedarf erheblich.

Der Schriftführer
Mauthner Charly e.h.
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